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Redest du mit deinen ArbeitskollegInnen über deinen Lohn? Nein?
So geht es vielen. In der Schweiz ist der Lohn immer noch ein riesiges Tabu.
Dieses Tabu ist ein Problem, denn es fördert Lohndiskriminierung. Wenn wir nicht offen über unseren Lohn reden, wissen wir nicht, ob unser Lohn im Vergleich zu dem unserer KollegInnen fair und angemessen ist.
ArbeitgeberInnen, die diskriminierende Löhne bezahlen, profitieren davon, wenn wir nicht über Geld reden.

Lohndiskriminierung betrifft insbesondere Frauen. In der Privatwirtschaft verdienen Frauen in der Schweiz rund 20% weniger als Männer. Beinahe die Hälfte dieses Unterschieds ist nicht erklärbar. Sie sind somit diskriminierend.
Lohndiskriminierung gibt es aber nicht nur zwischen Frau und Mann. Es kann auch zwischen SchweizerInnen und Nicht-SchweizerInnen passieren. Zwischen Teilzeit-Angestellten und Vollzeit-Angestellten. Oder völlig willkürlich. Lohndiskriminierung kann alle betreffen.

Es braucht am Anfang Mut, über den eigenen Lohn zu sprechen. Aber: Je mehr wir sind, desto einfacher ist es, das Lohntabu zu brechen!

Reden wir über Löhne, verhindern wir Lohndiskriminierung.

Darum lohnt sich Lohntransparenz:

Weiterführende Infos:

Beobachter: "Ich verdiene mehr als du!"

Deutschlandfunk: "Hat der Wert der Arbeit ein Geschlecht?"

Emiliano Huet-Vaughn [2013]: Striving for Status: A Field Experiment on Relative, JOB MARKET PAPER.

SRF: "Über Geld spricht man - Lohntransparenz in Berner KMU"

Unia: "Lohngleichheit umsetzen statt verzögern!"

Unia: "Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit"

VPOD: "Merkblatt Lohntransparenz - eine selbstverständliche Sache"

20 Minuten: "Wieso Schweizer offen über ihre Löhne reden sollten"

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